Leben heißt Sterben!
Heute ist der 19.Februar 2025. Für viele Menschen ein normaler Tag. Vielleicht tust du das, was du immer tust ohne etwas zu verändern oder zu hinterfragen. Vielleicht tust du das nicht mehr, was du immer tust und veränderst etwas in deinem Leben. Beides ist ok und genau richtig für Dich.
Für mich ist heute ein prägender Tag, der mir zeigt wie wichtig es ist, zu leben, zu fühlen und darüber zu reden, Veränderungen willkommen zu heißen, Heilung auf unkonventionellen Wegen zuzulassen, alte Familienstrukturen und nicht mehr dienliche Muster zu durchbrechen und etwas zu verändern und ganz wichtig – an dich selbst zu glauben und das jeden einzelnen Tag, auch wenn es dir mal nicht so leicht fällt.
Heute ist für mich der Tag an dem mein Papa Geburtstag hat und meine Oma gestorben ist. Es ist immer alles da und wir dürfen das Sterben ebenso wertschätzen, wie die Geburt. Beides gehört zusammen!
Meine Gedanken zum Tod meiner Oma
Heute Früh aufgewacht, irgendwie wollte ich nicht aufstehen und dennoch hatte ich den Impuls zu meiner Oma ins Pflegeheim zu fahren.
Diese leise Ahnung, das tiefe Wissen meiner Intuition was geschehen wird und gleichzeitig, das größte Geschenk für mich, meine Oma und für uns alle.
Meine Oma ist heute friedlich von uns gegangen und ich danke Gott dafür, dass sie nicht alleine war. Schon viele Tage vorher, bei den Besuchen bei ihr verspürte ich die Präsenz meines verstorbenen Opas, der auch immer bei meinen Besuchen da war, mal mehr mal weniger. Engel waren präsent und meine Oma nahm sie wahr. Menschen auf dem Weg des Sterbens halluzinieren nicht immer, sie nehmen die Präsenz ihrer Engel wahr, ihrer Verstorbenen die sie auf dem Weg begleiten und immer mehr wird sichtbar werden, dass wir nicht alleine sind.
Ein riesengroßes Geschenk an mich, in diesem Moment da sein zu dürfen, den Raum zu halten, zu fühlen, zu verwandeln.
Auf meine Eltern zu treffen und egal was ist, zu akzeptieren, anzunehmen und zu lieben, bedingungslos. Zu beobachten, wie tiefsitzender Schmerz nicht gefühlt werden möchte, über Generationen hinweg aufgebaut, immer und immer wieder. Angestaut, Unwahrheiten aus Schutz aufrechterhalten. Heute ist der Tag, an dem mein Papa Geburtstag hat und seine Mama von uns geht.
Alles ist, in jedem Moment, immer gleichzeitig da…
Leben und Sterben
Licht und Schatten
Lachen und Weinen
Wollen wir in alten Mustern verharren, aus Angst oder verändern wir etwas, fühlen wir unsere Gefühle und nehmen sie an. Unser Leben ist kostbar, wir sollten dieses Potenzial, dass ihm innewohnt nutzen. Angst, Groll, Wut, Scham, Schuld, alte nicht mehr dienliche Muster wandeln, verwandeln – in Liebe, Dankbarkeit und Vergebung!
Diese Reise und dieser Abschied war eine Mischung aus FREUDE, DANKBARKEIT, LIEBE, LOSLASSEN und die eigene TRAUER zulassen. Dankbarkeit für die gemeinsam verbrachte Zeit, das Erleben des anderen in seiner ganzen VERLETZLICHKEIT, das Zuhören, das gemeinsame verwandeln der Gefühle und das LACHEN und WEINEN. Dankbarkeit einfach für ALLES!
Ritual für den Kontakt mit deinen Liebsten im Jenseits
Sandra Nimz
Schaffe dir gern für einen Moment einen stillen, gemütlichen Raum.
Zünde eine weiße Kerze an und schaue für einen Moment in die Flamme und atme.
Und wenn du den Impuls verspürst, schließe einfach deine Augen.
Jetzt nimm wahr, was da ist.
Ein Wort, ein Bild, ein Lied, eine Erinnerung oder ein Gefühl! Lass es da sein und bitte deine Liebsten um Unterstützung auf deinem Weg.
Die Zeichen im Außen werden dir deinen Weg zeigen!





